120.000 Bahnhofsuhren in Deutschland stellen sich am 25. Oktober automatisch von 3 Uhr auf zwei Uhr um. Dann beginnt die Winterzeit in Deutschland. Bundesweit müssen bei jedem Zeitwechsel die Uhren in den Ampeln angeglichen werden – sonst wären etwa Grünphasen während der Rush-Hour viel zu kurz.
Wenn es mit dem länger Schlafen mal nicht klappen sollte, rät die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) zu späterem Essen. An den ersten Tagen nach der Umstellung sollten leichte Speisen gegessen werden, sagte DAK-Ärztin Waltraud Pfarrer.
Wen es aber morgens früher aus dem Land der Träume herausreißt, sollte sich nicht nicht im Bett hin- und herwälzen. «Die Zeit sollte lieber genutzt werden für einen Morgenlauf oder ein gutes Buch», sagt Pfarrer. Allerdings nutzen viele Menschen die geschenkte Stunde ganz anders. Das fand McDonald’s bei einer repräsentativen Befragung von 2000 Menschen heraus. Demnach wollen 44 Prozent die Stunde am liebsten verschlafen. Andere wiederum würden das Stundenplus für ein ausgedehntes Frühstück nutzen - an einem Sonntagmorgen vielleicht sogar im Bett.
Allerdings driften die Vorstellungen der Männer und Frauen im Bezug auf die geschenkte Stunde auseinander: Frauen kuscheln lieber mit ihrem Haustier als mit dem Partner.
Seit der Einführung der mitteleuropäischen Sommerzeit am 6. April 1980 ist es die 30. Zeitumstellung. «Fast 100 Millionen private und öffentliche Funkuhren erhalten um 3.00 Uhr ein entsprechendes Signal», sagte Andreas Bauch, Leiter der Arbeitsgruppe «Zeitübertragung» der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig.
Aber Aufgepasst: Die Uhren in den privaten Haushalten stellen sich nicht alleine um. Welche Pannen haben Sie schon erlebt, weil Sie versäumt hatten, die Zeit vor oder zurückzustellen? Erzählen Sie uns davon. (bem/dpa)